ESRI Sommercamp 2010 Nationalpark Sächsische Schweiz
Zu Fuß und mit dem Rad die Sächsische Schweiz entdecken
Ob Sonnenschein über dem Elbsandsteingebirge oder sanfter Nebel, der aus den Wäldern aufsteigt: Die Landschaft des Nationalparks ist beeindruckend.

Acht Schüler aus der 12. Klasse der Gewerblichen Schule Crailsheim beeindruckten die Jury mit ihrem Beitrag "Optimierung des Energiebedarfs unserer Schule" und gewannen das ESRI Sommercamp 2010 im Nationalpark Sächsische Schweiz.
Organisiert und betreut von Mitarbeitern der ESRI Niederlassung Leipzig und des Nationalparks Sächsische Schweiz wurden Rad- und Wanderwege um das Felsentor "Kuhstall" mit all seinen Merkmalen aufgenommen.
Untergebracht waren die Gewinner in der Herberge Ottendorfer Hütte.
Nach einer langen Zugfahrt am Montag bekamen die Schüler während einer kleinen Wanderung zum Großstein eine Einführung in den Nationalpark und sammelten erste praktische Erfahrungen mit ArcPad.

Am Dienstag radelten die Schüler bei wechselhaftem Wetter los und erfassten die Besonderheiten der Wanderwege um den Kuhstall. Wichtige Kriterien zu Flora und Fauna, Barrierefreiheit, Kunst und Geschichte und Geomorphologie wurden untersucht und aufgenommen.
Nachdem es plötzlich wie aus Eimern goss, mussten sich die Schüler beim Hinteren Raubschloss (Winterstein) unterstellen. Dort bekamen sie einen Einblick, wie und wo die Raubritter früher lebten. Anschließend setzen die Gymnasiasten ihre Radtour fort. Am Kuhstall wurden sie mit einem wunderbaren Panoramablick auf das Affensteinmassiv belohnt.
Die Datenerhebung wurde am Mittwoch an Teilstrecken, die nicht mit dem Rad passierbar sind, fortgesetzt. Die Schüler wanderten zum Heringsloch, zur Idagrotte, dem Carolafelsen und traten den Heimweg über die Wilde Hölle an.
In der Woche fanden die Halbfinalspiele der Fußballweltmeister-
schaft statt und so fieberten alle Teilnehmer des Sommercamps am Mittwochabend mit der deutschen Nationalmannschaft mit.

Am Donnerstagvormittag konnten die Schüler an einem Schnupperkurs im Felsklettern teilnehmen. Sie bestiegen souverän den Gipfel des Kleinsteins.
Später wurden die Karten ausgearbeitet und die Abschluss-
präsentation vorbereitet. Am Abend ließen die Schüler und Betreuer bei Lagerfeuer und Grillwürstchen die Woche ausklingen.
Nachdem am Freitag die Sachen gepackt waren, ging es zum Haus der Nationalparkverwaltung, wo die Ergebnisse des Sommercamps vorgestellt wurden. Anschließend traten die Schüler mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen den Heimweg an.
Eine Auswahl erstellter Karten:
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