ESRI Sommercamp 2009 Nationalpark Sächsische Schweiz
Mit dem Fahrrad Höhen erklimmen
Die Schüler waren überwältigt von der beeindruckenden Natur der Sächsischen Schweiz. Da gab es so viel zu bestaunen - vom kleinen Laufkäfer bis hin zum gewaltigen Mooshang.

Zum zweiten Mal fand ein ESRI Sommercamp im Nationalpark Sächsische Schweiz statt. Elf Schülerinnen und Schüler aus der Hildegardis Schule aus Hagen sowie aus dem F.-A. Brockhaus Gymnasium aus Leipzig erkundeten die Natur mit der GIS und GPS.
Untergebracht waren die Gewinner in der Familienferienstätte St. Ursula in Naundorf. Wie letztes Jahr wurde das Sommercamp von ESRI Mitarbeitern der Niederlassung Leipzig sowie von Nationalparkmitarbeitern organisiert und betreut. Das Ziel für die Woche war, den offiziellen Radweg von der Stadt Wehlen bis zur Bastei in Rathen mit all seinen Aspekten zu erfassen. Dies beinhaltete nationalparkspezifische Inhalte, die künstlerische und historische Vielfalt sowie die Aufnahme von Bildern entlang des Radweges.
Nachdem alle Teilnehmer am Montagnachmittag ankamen, standen das Kennenlernen und die Einführung in den Nationalpark im Fokus. Am Dienstagvormittag wurde eine kleine Radtour in das Aufnahmegebiet gemacht, um dies richtig kennen zu lernen. Auf der Rückfahrt begannen die Gruppen, die Besonderheiten des Radweges mit PDAs und der mobilen GIS-Software ArcPad zu kartieren.

Die Datenerhebung an weiteren Randgebieten wurde am Mittwoch vervollständigt. Um auch die Wichtigkeit der Barrierefreiheit bei Rad- und Wanderwegen für Rollstuhlfahrer oder Familien mit Kinderwagen verständlich zu machen, unterstützte uns Veit Riffer, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Nationalparks, der seit 10 Jahren im Rollstuhl sitzt. Mit viel Kreativität und Einfallsreichtum erstellten die Schüler anschließend Karten zu den Themen Flora und Fauna, Nationalparkspezifika, Barrierefreiheit, Kunst und Historie sowie Geomorphologie. Erstaunlich ist immer wieder, wie schnell die Schüler mit GIS-Technologien selbständig umgehen können.
Den Donnerstagnachmittag konnten die Schüler individuell gestalten. Einige gingen im nahegelegenen Freibad schwimmen, andere tobten sich auf der Anlage der Familienferienstätte aus. Die Ergebnisse des Sommercamps wurden am Freitag im Nationalparkhaus in Bad Schandau vor der Presse und weiteren Interessierten vorgestellt.
In Zukunft werden die Schüler und auch ihre Betreuer mit offeneren Augen die Natur erblicken, aber auch die weite Vielfalt, die hinter den Karten steckt, besser erkennen.
Eine Auswahl erstellter Karten:
Artikel in der Presse:
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