ESRI Sommercamp 2009 Nationalpark Eifel
Klappe die Dritte - Schüler erkunden die Eifeler Wildnis
Bereits zum dritten Mal fand im Nationalpark Eifel das ESRI Sommercamp statt. Diesmal machten vom 10. bis zum 14. August insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrerinnen das Gelände der Wildniswerkstatt Düttling mit GIS und GPS unsicher. Dieses 100 Hektar umfassende Gebiet des Nationalparks ist der Gruppenarbeit vorbehalten und bescherte den Teilnehmern viele Einblicke in die Natur. Begleitet und betreut wurden sie von den Mitarbeitern des Nationalparks und der ESRI Niederlassung Bonn. Die Gruppe setzte sich aus Teilnehmern und Teilnehmerinnen dreier Schulen zusammen: Schüler der 8. Klasse der Realschule am Schloss Borbeck aus Essen, der 9. und 11. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums Rüsselsheim und eine Abiturientin des Gymnasium Gars am Inn hatten den Wettbewerb gewonnen.
Da die Schüler allesamt Neulinge auf dem Gebiet der Geoinformatik waren, erhielten sie zunächst eine Einführung in ArcGIS ArcView und ArcPad. Nachmittags wurde das Geopainting in Angriff genommen und stieß auf große Begeisterung. "Das war super witzig und spannend, unseren Standort auf dem Display verfolgen zu können", so eine Schülerin aus Essen. Hierfür wurden Spinnen, der Bär "Bruno", Attila der Steinadler und das Maskottchen von Eintracht Frankfurt mittels der mobilen Geräte festgehalten und anschließend kartographisch dargestellt.

Am Mittwoch erfassten die Schüler Tierspuren aller Art. Dabei unterstützten die Ranger des Nationalparks die Teilnehmer tatkräftig und schärften das Auge der Schüler für Fraßspuren, Mahlbäume, Suhlen und Fährten. Hinterher wurden die aufgenommenen Daten ausgewertet und entsprechende Karten erstellt.
Am Donnerstag besuchten die Sommercampler das Wasser Info-Zentrum Eifel. Zunächst wurden die Schüler durch die hauseigene Ausstellung geführt. Die Schüler erkannten an einem dreidimensionalen Geländemodell, wie sehr das Wasser das Relief der Eifel geprägt hat, und erfuhren die physikalischen Hintergründe verschiedenster kleiner Wassertechnikprojekte. Danach ging es scheinbar querfeldein auf die Exkursion "Mit Karte und Kompass zur Quelle" - anhand von Marschzahlen und Himmelsrichtungen wurde die Quelle des nahe gelegenen Fischbachs mit Hilfe herkömmlicher Orientierungshilfen gefunden.

Das Abendprogramm wurde meist vom Nationalpark begleitet: Gelände- und Vertrauensspiele, eine Dämmerungsbeobachtung und ein gemütlicher Grillabend sorgten für allerhand Unterhaltung. Nach Aussage eines Rüsselsheimer Schülers, war der Enthusiasmus der ESRI-Mitarbeiter und der Ranger äußerst motivierend. Alles in allem zeigten sich die Teilnehmer am Ende der Woche sehr zufrieden und verkündeten, dass sie sich gleich für das nächste Jahr bewerben wollen.
Eine Auswahl erstellter Karten:
- Geopainting, erstellt von Charly und Lui [PDF, 405 KB]
- Geopainting, erstellt von Philipp und Jens [PDF, 710 KB]
- Tierspuren 1, erstellt von Margarethe und Maria [PDF, 379 KB]
- Tierspuren 2, erstellt von Dominik, Jens, Khang und Patrick [PDF, 716 KB]
- Abschlusspräsentation ESRI Sommercamp Nationalpark Eifel [PDF, 1.107 KB]
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