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Über ArcGIS
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Neuerungen im Release ArcGIS 9.3
ArcGIS 9.3 erweitert die Möglichkeiten unternehmensweiten GIS Einsatzes. Ob für den GIS Professional oder den Entscheidungs-
träger, für Kunden oder die Öffentlichkeit - ArcGIS 9.3 stellt Analyseergebnisse und Informationen dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden.
Detaillierte Informationen zu den zahlreichen Neuerungen können Sie im Dokument Neuheiten in ArcGIS 9.3 [PDF, 12.8 MB] nachlesen.
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ArcGIS Desktop
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In ArcGIS Desktop 9.3 hat Esri neben Neuerungen viele Ihrer Erweiterungswünsche und Verbesserungsvorschläge implementiert, um Sie in der Arbeit mit ArcGIS effizienter und erfolgreicher zu machen.
Eine Auswahl verschiedender Neuerungen in ArcGIS Desktop 9.3 können Sie sich in englischsprachigen Demofilmen ansehen: Demofilm ansehen (engl.)
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- Allgemeine Verbesserungen
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- Das neue ArcGIS Desktop Resource Center lässt Sie auf einfache Weise wertvolle Online Daten zu Ihrer Karte zufügen. Ebenso steht Ihnen damit ein breites Angebot an Dokumentationen sowie an best practises Beispielen und Austauschmöglichkeiten online zur Verfügung.
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- Eine neue Funktion erlaubt es Ihnen, Grafiken in GeoObjekte umzuwandeln - ohne eine Editiersitzung zu starten.
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| Der neue Dialog "Grafik in Feature konvertieren" in ArcGIS 9.3 |
- Lesezeichen sind jetzt einfacher zugänglich und nutzbar.
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Der Zugang direkt via Hauptmenü-
punkt erleichtert den Umgang mit Lesezeichen. Sie können diese jetzt auch umgruppieren oder neu sortie-
ren sowie zwischen verschiedenen Datenrahmen, Karten- und Globe-
Dokumenten durch Import und Export austauschen. |
- Neue Geoverarbeitungswerkzeuge erlauben Ihnen, Karten oder auch einzelne Layer in KML zu exportieren.
Demofilm "Improved KML Support" ansehen (engl.)
Demofilm "New KML Export Support" ansehen (engl.)
Mit der neuen HTML-Popup Funktion haben Sie viel Gestaltungsspielraum für das Aussehen von Attributdaten oder den Umgang mit Links, wenn diese via KML angefordert werden.
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- Durch die Möglichkeit jedweden Beschriftungsvorgang vorübergehend auszusetzen beschleunigen Sie Ihre Arbeit bei Analyse oder Kartenerstellung.
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- Verbesserungen im Handling von Attributtabellen umfassen Sortierfunktionen mit mehreren Feldern und erweiterter Einsatz von Alias-Namen auch bei Tabellenverknüpfungen und Relationen.
- Mit dem neuen Werkzeug "Adressen-Inspektor" können Sie mit einem Klick auf die Karte eine Adresse erhalten (Reverse Geocoding).
- In ArcReader erstellte Freihandmarkierungen können jetzt in ArcMap geladen werden zur Unterstützung bei der Datenbearbeitung.
- Ein neues Meldesystem beschreibt auftretende Fehler sofort und erlaubt Ihnen diese als Report direkt an Esri Inc. nach USA zu senden.
- Maßstäbe in ArcMap können nun auch in relativem Format angezeigt werden, und zwar in beliebigen Einheiten - damit werden Maßstäbe leichter lesbar.
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- Das Werkzeug "Identifizieren" erlaubt jetzt das direkte Öffnen der Layer-Eigenschaften und der Attributtabelle des entprechenden Layers, zu dem ein Feature gehört.
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- Kartografie
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Auch im Bereich Kartografie sind zahlreiche neue Funktionalitäten hinzugekommen. Einige der Neuerungen haben wir für Sie anschaulich in Demofilmen aufbereitet.
- In allen Legendendarstellungen werden die Transparenzeinstellungen von Kartenlayern jetzt so simuliert, dass die Ansicht identisch ist.
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Synchrone Darstellung von Transpa-
renz in Karte und Legende mit ArcGIS 9.3 |
- ArcGIS 9.3 bietet verbesserte wie neue Funktionen für den Export in Adobe PDF.
In das PDF können Objekte und deren Attribute eingebettet werden, die dann in Adobe Reader interaktiv genutzt werden können. Gruppenlayer können jetzt auch neben den bisher schon unterstützten Einzellayern geschaltet werden. ArcGIS 9.3 unterstützt zudem die neuen "Geospatial Capabilities" der erweiterten PDF-Spezifikation, die mit Adobe Acrobat 9 eingeführt wird - dies umfasst die Koordinatenanzeige, XY-Suche, Distanzmessungen und Kommentare (MarkUps).
Erfahren Sie mehr.
- Mehr Optionen für hochwertige Beschriftung von Konturlinien
- Neue Funktionen für den Farbausgleich und die Farbanpassung erleichtern das Erstellen nahtloser Mosaike.
- Ein neues Werkzeug "Disperse Markers" wurde zugefügt, mit dessen Hilfe Sie überlappende oder beinahe überlappende Punktsymbole für die Darstellung entzerren können
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Das neue "Disperse Markers" Werk- zeug macht aus einer komplexen 1-n Beziehung zwischen Symbolen und Layern eine einfache dynamische Karteneigenschaft |
- Echtes WYSIWYG-Editing für Representations lässt Sie sofort sehen, welche Auswirkungen Ihre Änderung in der kartografischen Darstellung hat.
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- Modellumgebung & Analyse
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- Fehlermeldungen und Statusberichte im Rahmen der Geoverarbeitung wurden verbessert. Problembeschreibungen sind ausführlich im Hilfesystem dokumentiert und können via Hyperlink erreicht werden. Die Fortschrittsanzeige gibt einen besseren Einblick in den gegenwärtigen Status.
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- Python-Skripte können jetzt innerhalb eines Prozesses ausgeführt werden. Damit wird die die Performance deutlich gesteigert.
- Verbesserte scatter plot Graphen - Beziehungen zwischen Variablen lassen sich damit anzeigen
- Das Werkzeug "Near" wurde erweitert. Unter anderem unterstützt es nun Punkte, Linien und Polygone.
- Neue Werkzeuge "Ordinary Least Squares Regression" und "Geographically Weighted Regression", um besser erkennen zu können, wie sich Vorgänge (Prozesse) unter Berücksichtigung von räumlichen Einflüssen ändern
- Neue Werkzeuge für die Erstellung von räumlichen Gewichtungsmatrizen, die räumliche Beziehungen zwischen Features-Classes und Netzwerk Datasets aufzeigen.
- Das "Puffer"-Werkzeug wurde erweitert hinsichtlich der Unterstützung für geodätische Puffer und einer verbesserten Leistung.
- Geostatistische Funktionen wie Kriging können jetzt mehrere CPUs nutzen.
- Die Werkzeuge "Sichtfeld" (Viewshed), Inverse Distance Weighted (IDW) und Combine können nun auch mit sehr großen Eingabedatenmengen verwendet werden.
- Der neue VRP-Solver (Vehicle Routing Problem) in ArcGIS Network Analyst ermöglicht die Erstellung von Routen für Fahrzeugflotten.
- 3D Visualisierung
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- Neues Werkzeug "Konturlinie mit Barrieren" für eine verbesserte Darstellung von Konturlinien
- Collaborative Design Activity (COLLADA) Unterstützung. Damit Sie 3D Modelle realitätsnäher darstellen können.
- Erweiterte Unterstützung von Grafiken und Billboard-Markersymbolen in ArcGlobe
- Die Erweiterung Tracking Analyst wird jetzt in ArcGlobe unterstützt. Dies ermöglicht dynamisches Tracking und die Darstellung sich bewegender Objekte im Raum.
- Das neue Werkzeug "Point File Information" erleichtert das Erstellen von Terrains - so kann vor dem Laden der 3D-Punktdateien in die Geodatabase eine QA/QC-Analyse der jeweiligen 3D-Punktdateien durchgeführt werden.
- Mithilfe des Werkzeuges "Profildiagramm" können Sie jetzt für mehrere Linien in einem einzigen grafischen Plot ein Profildiagramm erstellen und Sichtlinien-Analysen im Diagramm darstellen.
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ArcGIS Server
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Es folgt hier nur eine kleine Auswahl der Verbesserungen und Neuerungen mit ArcGIS Server 9.3.
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- Mashup GIS-Anwendungen mit den neuen ArcGIS JavaScript APIs erstellen
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Mit den innovativen ArcGIS JavaScript APIs können Sie auf ArcGIS Server gehostete Karten im Handumdrehen in Ihre Webseiten einbetten oder auch komplette GIS Anwendungen erstellen. Die Kombination eigener Dienste mit anderen wie etwa ArcGIS Online Inhalten gelingt spielend einfach.
Die JavaScript Bibliotheken versetzen Sie außerdem in die Lage, ArcGIS Server Kartendienste, Geocoding-Dienste und Geoverarbeitungsdienste in Google Maps und Microsoft Bing Maps zu integrieren.
Mit Hilfe dieser kostenfreien APIs verringern sich der Entwicklungsaufwand und das notwenige Know-how für die Erstellung intuitiver mashup GIS-Anwendungen dramatisch.
- Erweiterte Unterstützung für KML und andere Standards
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Mit ArcGIS Server 9.3 wurden die Möglichkeiten zum Serven von GIS Daten im KML-Format erheblich erweitert.
KML-fähige Klienten wie ArcGIS Explorer und Google Earth können jetzt via URL direkt auf Kartendienste, die mit ArcGIS Server 9.3 bereit gestellt werden, zugreifen.
Ebenso ist es nun möglich, Ergebnisse von Geoverarbeitungs-, Abfrage- und Geocodierungsoperationen im KML-Format zurückzugeben.
Mit Suchmaschinen wie etwa Google können Anwender dann beispielsweise Ihre Karten oder andere von Ihnen publizierte Dienste auffinden und diese dann direkt in Webklienten einbinden und mit anderen Geo-Inhalten kombinieren.
Die Unterstützung weiterer OGC Dienste-Spezifikationen wie Web Coverage Service (WCS), Transactional Web Feature Service (WFS-T) oder Styled Layer Descriptor (SLD) Support für WMS Dienste eröffnet Ihnen neue und mehr Möglichkeiten beim Aufbau offener und flexibler Lösungen.
- Gesteigerte Performance
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On-demand Caching und erweiterte wie verbesserte Caching Werkzeuge erlauben Ihnen, schnellere Kartendienste zu erstellen.
Sie können beispielsweise definieren, wie Caches erstellt und aktualisiert werden sollen. So haben Sie unter anderem die Wahl, einen Cache für definierte geografische Bereiche zu erstellen oder dynamisches Caching on demand zuzulassen.
- Erweiterte Sicherheitseinstellungen
- Neue Optionen, inklusive eines neu eingeführten Rollenkonzeptes im Server Manager, machen es Ihnen einfacher, Ihre Server und Webanwendungen abzusichern.
Die Konfiguration erfolgt im Server Manager im neuen Bereich "Security". Mit ArcGIS Server 9.3 haben Sie zudem die Möglichkeit, Token basierte Sicherheitsmechanismen für Webdienste und Applikationen zu nutzen.
- Bessere Diagnosewerkzeuge
- Ausführliche Log-Dateien versetzen Sie in die Lage, die Flaschenhälse und Fehlerquellen zu identifizieren und vereinfachen so Installation wie Konfiguration Ihrer Dienste.
- Erweiterte Funktionalitäten im Bereich Imaging mit der ArcGIS Image Server Extension
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ArcGIS Image Server ist nun eine optionale Erweiterung von ArcGIS Server. Damit steht eine umfassende Imaging-Lösung zur Verfügung.
So können Sie große Mengen an Rasterdaten verwalten und verarbeiten sowie unternehmensweiten Zugriff in GIS-, CAD-, Imaging- und Webapplikationen bereitstellen.
Der neue Dientstyp Image-Service erlaubt die Rasterdatenbearbeitung und -analyse direkt am Klienten.
Die ArcGIS Image Server Extension reduziert die Zeitspanne zwischen Bildaufnahme und Bildbereitstellung erheblich.
In der Version 9.3 können Image-Services als vollwertige Rasterdaten-Quelle in ArcGIS verwendet werden. Performance, Editierfunktionalitäten und die Möglichkeiten für Entwickler wurden ebenfalls verbessert und ausgebaut.
- Mehr Dokumentation
- Das neue ArcGIS Server Resource Center dient als Dach für eine Reihe von Online-Quellen, die Sie in Ihrer Arbeit mir ArcGIS Server unterstützen und erfolgreicher machen sollen. Hierzu gehören Blogs, Beispiele und "best practices" Informationen.
Sowohl die Online-Hilfe wie die Dokumentation des SDK haben erhebliche Erweiterung erfahren.
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ArcGIS Engine
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Im Folgenden finden Sie einen Auszug aus den qualitativen Verbesserungen und Neuerungen mit ArcGIS Engine 9.3.
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- Neuer ArcGIS Snippet Finder
- Dieses neue Werkzeug erleichtert die Suche und Auswahl von Code-Bausteinen und wie diese einzubauen sind (etwa fully qualified/mittels statements/commented). Bis dato können Sie die aktuell mehr als 250 Snippets nur in Listenform durchsuchen.
- Erweiterung der unterstützten Konfigurationen
- Das ArcGIS Engine Java Developer Kit in der Version 6 wird OS-Konfigurationen für SUSE Linux 10, 64-bit Red Hat Linux (unter Verwendung der 32-bit Java Virtual Machine [JVM]) und Windows Vista beinhalten.
- Verbesserte IDE und Debugging Nutzung
- Integriert mit dem Eclipse 3.3 Plug-In können Sie jetzt unter Java den jeweiligen Zustand von ArcObjects debuggen.
- Neue Themen und Beispiele
- Es gibt jetzt drei- bis viermal soviele Hilfeeinträge und Beispiele wie bisher, um Sie bei der Entwicklung zu unterstützen.
- MXD Editor Werkzeug
- MXD Editor ist ein Werkzeug, um in mxd-Dokumenten nach mittlerweile ungültigen Datenverweisen zu suchen und diese zu aktualisieren. Es wird unter Windows, Linux und Solaris unterstützt, wenn dort das ArcGIS Engine Java Developer Kit für die Java Plattform installiert ist. Dieses Tool basiert auf der Eclipse Rich Client Platform (RCP) und nutzt zudem ArcObjects Komponenten von ArcGIS Engine.
- Der ArcGIS Engine "Add Data" Dialog bietet jetzt auch Zugriff auf ArcSDE Geodatabases
- Der "Add Data" Dialog der ArcGIS Engine unterstützt Geodatabase-Verbindungen. Damit können Nutzer von ArcGIS Engine Anwendungen auf ArcSDE Geodatabases aller Größenordnungen (personal, workgroup, enterprise) zugreifen.
- Weiter ausgebaute "Dynamic Display" Möglichkeiten
- Die Möglichkeiten von "Dynamic Display" wurden mit ArcGIS 9.3 erheblich erweitert. Dynamic Display bietet nahezu Echtzeitvisualisierung zahlloser Objekte zeitgleich und kann mit ArcObjects von Entwicklern auf allen unterstützten ArcGIS Engine Plattformen eingesetzt werden.
In ArcGIS 9.3 wurden in folgenden Bereichen Verbesserungen/Erweiterungen beim Dynamic Display durchgeführt:
- Thread für das Laden von Hintergrundkacheln
- Wiederverwendung innerhalb dynamischer Sessions (Aktivieren und Deaktivieren)
- Wiederverwendung zwischen verschiedenen dynamischen Sessions (Layer-Dateien und Kartendokumente)
- Erstellen von Caches vor der Verwendung
- Aktualisieren für ungültig erklärter Bereiche
- Kompressionsformat für Kacheln
- Zeicheneigenschaften für Layer
Die Version 9.3 unterstützt auch die Objektauswahl, fügt neue stufenlose zoom/pan und roam Werkzeuge hinzu und hat generell verbesserte Performanceparameter.
- Personal ArcSDE jetzt im ArcGIS Engine Developer Kit enthalten
- ArcGIS Engine 9.3 enthält die SQL Server 2005 Express Installation und den ArcSDE personal geodatabase Post Installationsassistenten. Damit können ArcGIS Engine Entwickler während der Entwicklung mit personal ArcSDE Geodatenbanken als Datenquelle arbeiten.
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ArcGIS Mobile
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ArcGIS Mobile erweitert die ArcGIS Server Plattform um eine neue, fertige ArcGIS Mobile Anwendung und Weiterentwicklungen des bestehenden ArcGIS Mobile Software Development Kits (SDK).
- Neue ArcGIS Mobile Anwendung für Windows Mobile
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Mit Version 9.3 kommt zum bestehenden ArcGIS Mobile ADF eine fertige ArcGIS Mobile Anwendung für Windows Mobile 5 und 6 Geräte hinzu. Diese Anwendung vereinigt out-of-the-box mobile GIS Funktionalitäten integriert mit ArcGIS Server und eine einfache Administration über den Server Manager. Am Server erfolgt das zentrale Management, die Konfiguration und Verteilung der mobilen Daten, Karten, Funktionen und Projekte. Der ArcGIS Server Manager selbst ist eine web-basierte Portalanwendung; optimiert für den Internet Explorer von Windows Mobile. Er versetzt Sie in die Lage, die mobilen Anwendungen und Projekte Ihres Unternehmens für die Ausgabe an Windows Mobile Devices zu hosten. Die Anwendungen selbst ermöglichen dem mobilen Nutzer Zugriff auf Ihre jeweiligen Projekte auf einem zentralen Server um:
- Mobile Karten zu nutzen
- Neue GIS-Objekte zu erfassen
- Bestehende Objekte zu editieren
- Mit Stift, Tastatur oder unter Nutzung des GPS Signales zu digitalisieren
- Nach GIS-Objekten zu suchen und die Auswahl selbst zu verwalten, um etwa eine Auftragsliste zu führen
- Neuerungen im ArcGIS Mobile Software Development Kit
Esri hat das ArcGIS Mobile Software Development Kit in der Version 9.2 erstmals als Bestandteil von ArcGIS Server Advanced Enterprise Edition angeboten. Dieses SDK wird derzeit von Kunden und Business Partner eingesetzt, die mobile GIS Lösungen entwickeln oder einsetzen.
Die ArcGIS Mobile Plattform in der Version 9.3 weist im Software Developer Kit unter anderem folgende Veränderungen auf:
- Erweiterungen im Map Control und dessen Rendering um unterschiedliche Datenquellen und auch Grafiklayer zu unterstützen.
Dies geht einher mit neuen Speicheroptionen für die gecachten Daten
- Ausbau der Projektionsunterstützung für grid und nicht-grid basierte ArcGIS Projektionen
- Verbesserte Editierfunktionen und neue Zeichenwerkzeuge für die Geometriebearbeitung
- Mehr Performance beim GPS (Global Positioning System) Betrieb
- Ein digital signiertes Cabinet file (CAB), welches die ArcGIS Mobile runtime Komponenten enthält
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Geodatabase
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Die Geodatabase ist das Datenmodell für Geostrukturen und Geodatenmanagement in ArcGIS. Auch mit ArcGIS 9.3 werden die Fähigkeiten der Geodatabase hinsichtlich Datenmanagement und Interoperabilität erneut ausgebaut.
ArcGIS 9.3 Geodatabase Neuerungen umfassen unter anderem
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- Rasterdatenmanagement
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- Neue Werkzeuge der Geoverarbeitung machen den Transfer von Rasterkatalogen aus Microsoft Access personal geodatabases und file geodatabases von einem Speicherort in einen anderen wesentlich einfacher.
- Geodatabase Replikation
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- Microsoft Access personal geodatabases und file geodatabases können jetzt das Replikationsziel einer one-way replication sein.
- ArcGIS 9.3 bietet erweitertes Logging bei Replikationsvorgängen.
- Rückwärtige Kompatibilität bei Direct Connect
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- ArcGIS 9.3 Klienten können via direct connect auch Vorgängerversionen der Geodatabase (also 9.2, 9.1, und 9.0) ansprechen.
- Damit sind Migrationen mit Release-Wechsel wesentlich leichter umzusetzen.
- Versioniertes Editieren
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- Die "Merge Geometries" Option verbessert das Konflikt- und Reconcile-Management.
- Ein Viewer für Versionsänderungen ermöglicht den Vergleich mit einer übergeordneten Version ohne vorheriges Reconcile - sehr zeitsparend!
- PostgreSQL (Open Source DBMS) als Enterprise Plattform
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- Enterprise Geodatabases können mit ArcGIS 9.3 auf PostgreSQL als Datenbankplattform implementiert werden. Dabei ist das vollständige Geodatabase Datenmodell unterstützt.
- Vektorgeometrien werden als Esri spatial type gespeichert.
- Auch der PostGIS Open Source spatial type ist unterstützt.
- SQL Server 2008
- ArcGIS 9.3 wird die beiden neuen spatial types von Microsofts SQL Server 2008 unterstützen. Eine Geodatabase in SQL Server 2008 kann Vektorgeometrie wahlweise in einer der beiden Varianten (Geography oder Geometry) speichern.
Hier erfahren Sie mehr (englisch)
- Neue 64-bit Plattformen
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- Enterprise ArcSDE Technologie für nativ 64-bit Windows- und Linux-Betriebssysteme wird mit späteren Service Packs zertifiziert sein.
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Standards
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In Version 9.3 wird die Integration der drei führenden OGC Web Standards WMS, WFS und WCS in ArcGIS Server erheblich erweitert. Durch die Übernahme von KML 2.2 zum OGC Standard wird ArcGIS Server 9.3 auch den OGC Spezifikationen für die Keyhole Markup Language (KML) entsprechen.
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- Erweiterte Unterstützung für OGC WMS
- ArcGIS Desktop unterstützt jetzt WMS 1.3.0 Dienste. Im Zugriff auf WMS Dienste wurde die Auswahl einzelner Layer erleichtert.
WMS Dienste in ArcCatalog zeigen jetzt Gruppenlayer und Einzellayer individuell wählbar an und Sie können diese direkt per drag-und-drop in ArcMap und ArcGlobe übernehmen.
In ArcMap haben Sie bei Vorhandensein mehrerer Darstellungsformen eines Dienstes (SLD) die Auswahl, welche Darstellung Sie anfordern wollen. Zusätzlich können Sie vom Dienst eine Legende in Form einer Grafik anfordern, die Sie dann in Ihr Kartenbild integrieren können.
ArcGIS Server Dienste können Sie in WMS 1.0, 1.1, 1.1.1 und 1.3 anbieten. Die ArcGIS Server WMS Implementation entspricht außerdem dem ISO 19128 WMS Standard. Dem OGC Standard entsprechend können Sie serverseitig auch OGC Styled Layer Descriptoren (SLD) verwenden, um Ihren Dienst in mehreren grafischen Ausprägungen anzubieten. Die Symbologiezuweisung kann dabei nach Regeln erfolgen, deren Formulierung wiederum der OGC Filter Encoding Spezifikation (FE) entspricht.
- Erweiterte Unterstützung für OGC WFS
- Die WFS-Unterstützung umfasst jetzt auch WFS 1.1. Wie bisher erfolgt der Zugriff auf WFS-Dienste mit Hilfe der Data Interoperability Extension (FME Technologie), die zu diesem Zweck installiert aber nicht lizenziert sein muss. Gleiches gilt für Simple Feature GML.
ArcGIS Server 9.3 unterstützt WFS 1.1 sowie das GML Simple Feature Profil. WFS-Dienste der Version 1.1 können Sie mit ArcGIS Server Standard/Enterprise aus jedem Karten- oder Geodatendienst heraus anbieten. Darstellungs- und Analysefragen bleiben dabei den Fähigkeiten des Klienten überlassen. Für Geodatendienste können Sie im Advanced Level zudem transaktionales WFS (WFS-T) anbieten, wenn Sie auf versionierten Daten in einer Geodatabase arbeiten.
- Neu: Unterstützung für OGC WCS
- In ArcGIS Desktop ist ein neuer Dialog zum Herstellen von Verbindungen zu WCS-Diensten verfügbar. Wenn Sie in ArcMap oder ArcGlobe einen WCS Dienst einfügen, verhält sich dieser in der Folge wie jeder andere Rasterdatensatz:
- Die Layereigenschaften entsprechen denen anderer Rasterlayer
- Allgemeine Geoverarbeitungswerkzeuge und die Funktionen von Spatial Analyst unterstützen WCS Dienste als Eingangsdaten
- Exportfunktionen aus WCS Diensten in andere Rasterformate sind verfügbar
WCS-Dienste in den Versionen 1.0, 1.1 und 1.1.1 können Sie aus ArcGIS Server 9.3 heraus aus jedem beliebigen Rasterdatensatz erstellen. Auch hier sind die Darstellungs- und Analysemöglichkeiten frei und hängen vom jeweiligen Klienten ab. Vom Server können Sie:
- (Teil)Datenbestände anfordern
- Serverseitiges Resampling des Bild(ausschnitt)es anfordern
- Geoverarbeitungsmodelle publizieren, in denen WCS Dienste als Layer eingebunden sind
- Erweiterte Unterstützung für KML
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Aktivieren Sie KML (Version 2.1 und 2.2) als zusätzliche Capabilities für einen ArcGIS Server 9.3 Dienst, so erzeugt ArcGIS einen entsprechenden Network Link, den Sie dann direkt via URL ansprechen können. So erreichen Sie
- einfache Integration von Diensten in Webangebote
- einfachen Zugriff auf das Diensteverzeichnis und Ihr Angebot von jedem KML-fähigen Klienten (wie beispielsweise ArcGIS Explorer) aus
- direkte Verlinkung der URL auf die KMZ-Datei in Ihrem Webangebot
- erhöhte Sichtbarkeit Ihres Angebotes durch die Aufnahme der Metadaten Ihrer Dienste in entsprechende Such-Indices durch Goolge, Yahoo und andere Suchmaschinenbetreiber.
In ArcGIS Desktop 9.3 sind neue Geoverarbeitungswerkzeuge enthalten, mit deren Hilfe Sie Karten oder auch einzelne Layer in KML exportieren können. So integrieren Sie Ihre Daten einfach in KML-fähige Klienten wie ArcGIS Explorer, Google Earth oder Google Maps:
- Eine neue HTML-Popup Funktion in ArcMap, ArcGlobe und ArcScene gibt Ihnen viel Gestaltungsspielraum für das Aussehen von Attributdaten oder den Umgang mit Links, wenn diese via KML angefordert werden.
- ArcGlobe 9.3 hat erweiterte KML Unterstützung, sodass Sie jetzt auch KML 2.0 und 2.1 tags, screen overlays, auto-refresh Verhalten von KML Network Links und Dokumente mit integrierten COLLADA Modellen (Collaborative Design Activity) nutzen können.
- Neu: Unterstützung für COLLADA
- ArcGIS 9.3 unterstützt das COLLADA Format (Collaborative Design Activity). Damit stehen ArcGIS Nutzern in Server wie Desktop mehr Möglichkeiten offen und es gelingt die Darstellung besonders realistischer 3D Modelle.
- COLLADA Dateien können als Quelle für 3D Punktsymbole in ArcGlobe und ArcScene genutzt werden.
- Werden Objekte durch COLLADA Dateien visualisiert, so ist diese Darstellung über die ArcGIS Server 3D Erweiterung auch dort verfügbar.
- COLLADA Dateien können in die Geodatabase importiert und von dort direkt in ArcGlobe verwendet werden.
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Interoperabilität
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Folgende neue Plattformen und Technologien werden von ArcGIS 9.3 unterstützt:
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- Adobe PDF Neuerungen
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Mit der einfachste und schnellste Weg, Ihre Karten anderen zugänglich zu machen, ist ganz einfach ein Export in ein PDF Dokument. Dieses können Sie dann per Mail versenden oder direkt im Web anbieten.
Der PDF Export aus ArcMap wurde dahingehend erweitert, dass jetzt auch Gruppenlayer neben den bisher schon unterstützten Einzellayern geschaltet werden können.
Auch entscheiden Sie selbst in ArcGIS 9.3 darüber, ob Sie in das PDF Objekte und deren Attribute einbetten, die dann in Adobe Reader interaktiv genutzt werden können.
- KML Unterstützung
- Keyhole Markup Language (KML) ist eine XML-basierte Daten- und Dienstbeschreibungssprache für grafische Daten von Google, genutzt etwa in Anwendungen wie Google Earth oder Google Maps. Durch KML können diese Anwendungen Daten/Ebenen aus verschiedensten Anwendungen von unterschiedlichen Anbietern integrieren. KML-Dateien tragen entweder die Endung *.kml oder *.kmz (komprimierte und gezippte Variante). KML wurde erst jüngst in der Version 2.2 auch zum OGC (Open Geospatial Consortium, Inc.) Standard erklärt.
- KML in ArcGIS Desktop - In ArcGIS Desktop 9.3 können alle Anwender (ArcView, ArcEditor, ArcInfo) über die Umgebung für Geoverarbeitung Karten oder einzelne Layer nach KML exportieren.
- KML in ArcGIS Server - Mit ArcGIS Server 9.3 wurden die Möglichkeiten zum Serven von GIS Daten im KML-Format erheblich erweitert.
- KML-fähige Dienste erstellen - Mehrere neue Funktionen bieten Kontrolle über die Eigenschaften und das Verhalten von Daten in KML-fähigen Anwendungen.
- KML-fähige Dienste veröffentlichen - Auch in diesem Bereich wurden funktionale Neuerungen eingeführt.
- KML-Dienste nutzen - Karten- und ImageDienste können bei der Veröffentlichung automatisch einen Netzwerk Link erzeugen, der via URL zugänglich ist. Damit können Sie Ihre Dienste anderen Nutzern anbieten und eine Integration in kombinierte Dienste (mashups) durch die Weitergabe der URL ermöglichen.
- Betriebssysteme
- ArcGIS wird für Microsoft Windows XP, Vista, Windows Server 2003 und 2008 (32 bit und 64 bit), Linux, sowie Solaris angeboten und unterstützt.
64-Bit Betriebssysteme
Mit der jetzt vorliegenden Version 9.3 ist ArcGIS für den Einsatz auf Intel und AMD 64-bit Prozessoren zertifiziert.
- ArcGIS Desktop (ArcInfo, ArcEditor, ArcView) ist eine native 32-bit Anwendung und läuft als 32-bit Applikation auf 64-bit Microsoft Windows. Auf diese Weise können einige der Performancevorteile von 64-bit Umgebungen genutzt werden.
- ArcReader ist eine native 32-bit Applikation und läuft als 32-bit Anwendung auf 64-bit Windows, 64-bit Solaris und 64-bit Linux.
- ArcGIS Server und ArcIMS sind native 32-bit Applikationen. Beide sind für einen Einsatz als 32-bit Applikation auf 64-bit Microsoft Windows zertifiziert. ArcGIS Server und ArcIMS laufen auf 64-bit Solaris.
- ArcGIS Engine ist eine native 32-bit Applikation und ist zertifiziert als 32-bit Anwendung für 64-bit Microsoft Windows, 64-bit Solaris und 64-bit Linux.
- ArcSDE ist als native 64-bit Applikation unter Sun Solaris (Oracle und IBM DB2), HP-UX (Oracle und DB2), HP mit Intel Itanium (Oracle) und IBM AIX (Oracle und DB2) verfügbar. Unter Windows ist ArcSDE eine native 32-bit Anwendung und läuft als solche auch unter 64-bit Microsoft Windows. ArcSDE ist eine 32-bit Applikation unter Linux (für Oracle und DB2). Läuft ArcSDE für Oracle unter Red Hat Linux, müssen sowohl das Oracle DBMS als auch Red Hat Linux OS in ihren 32-bit Versionen genutzt werden, selbst wenn der Server, auf dem diese Anwendungen installiert sind, als 64-bit Server aufgesetzt ist.
- Der ArcGIS License Manager unterstützt 64-bit Windows uneingeschränkt.
- Datenbanksysteme
- Hinzugekommene Unterstützung für Microsoft SQL Server 2008
ArcGIS 9.3 bietet volle Unterstützung für die beiden neuen Speicherschemata (Spatial Types) in Microsoft SQL Server 2008. Eine Geodatabase unter SQL Server 2008 kann Vektorgeometrien sowohl als Typ "Geography" als auch als Typ "Geometry" speichern. Zusätzlich werden für die Express Edition des Microsoft SQL Server im Rahmen der Advanced Services auch die Funktionen zur Volltextsuche unterstützt.
Status der Unterstützung für Oracle
Enterprise ArcSDE 9.3 Technologie ist für Oracle XE, Oracle9i, Oracle 10g, und Oracle 11g verfügbar.
Neu: Unterstützung für PostgreSQL (Open Source DBMS)
Das Open Source Datenbanksystem PostgreSQL ist jetzt ebenfalls als Enterprise ArcSDE Plattform unterstützt.
- Enterprise Geodatabases unter PostgreSQL unterstützen alle Funktionen und Datentypen des Geodatabase Datenmodells.
- Vektorgeometrie wird dabei im Esri Spatial Type gespeichert.
- Der PostGIS Open Source Spatial Type wird ebenfalls unterstützt.
Status der Unterstützung für IBM DB2 und Informix
ArcGIS 9.3 unterstützt DB2 z/OS als Enterprise ArcSDE Plattform und enthält Informix Neuerungen für Textrecherche aus den DataBlade Produktmodulen.
- Entwicklungsumgebungen
- Microsoft Visual Studio 2008 und Visual Studio 2005
ArcGIS 9.3 unterstützt Visual Studio 2008 in ArcGIS Desktop, ArcGIS Engine und ArcGIS Server für Anpassungen und eigenständige Entwicklungen. Visual Studio 2005 bleibt in ArcGIS 9.3 unterstützt.
ArcGIS Server 9.3 arbeitet mit .NET 3.5.
.NET Desktop und Engine Software Developer Kits (SDKs)
- Visual Studio 2008
- Erweiterte Dokumentation mit neuem "Snippet Finder" Tool
Java SDKs
- Nutzbar sind Java Developer Kit 6, SUSE Linux 10, 64-bit Red Hat Linux mit 32-bit JVM und Windows Vista
- Verbesserte IDE Integration: Unterstützung für Eclipse 3.3 (Engine und Server) sowie NetBeans (Server)
- Web-Anwendungen
- Neue REST und JavaScript APIs
Diese Entwicklerschnittstellen vereinfachen die Erstellung von Anwendungen dramatisch und ermöglichen es Ihnen, ansprechende und zugleich schnelle Web-Anwendungen (auch als MashUps) zu erstellen.
Mit den JavaScript-Bibliotheken können Sie ArcGIS Server Karten-, Geokodierungs- oder auch Geoverarbeitungsdienste in Google Maps und Microsoft Bing Maps integrieren.
Das ArcGIS Server REST API
- Bietet ein Web-Interface für GIS-Dienste
- Ermöglicht Ihnen die Suche und Analyse von Diensten und deren Eigenschaften über das neue "Services Directory" - angeboten in Form von Webseiten.
Implementierung von Mashups mit den ArcGIS JavaScript APIs
- ArcGIS JavaScript API
- ArcGIS JavaScript Extension für Microsoft Bing Maps
- ArcGIS JavaScript Extension für Google Maps API
Interoperabilität
- Verbesserte KML Funktionalität
- Erheblich erweiterter OGC Support
Das Web Application Development Framework (ADF) für das Microsoft .NET Framework
- Microsoft Vista und Visual Studio 2008 Unterstützung
- Microsoft .NET Framework 3.0 und 3.5 Unterstützung
- Vollständig dokumentierte Web ADF JavaScript Bibliotheken
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Data Interoperability
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In Version 9.3 wird die ArcGIS Data Interoperability Extension auf die Version FME 2008 aktualisiert. Dies ist das aktuelle FME Release von Safe Software. Das FME 2008 Release enthält neben allgemeinen Verbesserungen und Formatupdates zahlreiche Neuerungen zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit und der Produktivität.
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- Neue und verbesserte Formate und Transformer
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- Verbesserungen an existierenden Formaten
- Unterstützung für neue Formate wie IFC (Industry Foundation Class), STEP (Standard for the exchange of Products), CityGML, LandXML, GeoRSS, TrimbleJobXML, Autodesk2007 (DWG/DXF) und AIXM (Aeronautical Information Exchange Model)
- Neue Transformer - insgesamt mehr als 35 zusätzliche Transformer für die Nutzung in ETL-Prozessen
- Workbench Verbesserungen
- Die Workbench ist die grafisch-interaktive Arbeitsumgebung, um Data Interoperability ETL-Prozesse zu definieren. Neuerungen umfassen:
- Ein neues Übersichtsfenster erleichtert die Navigation innerhalb umfangreicher Dokumente
- Alle Fenster innerhalb der Workbench können jetzt frei angeordnet werden
- Die Tranformer-Galerie ist jetzt konfigurierbar. Sie können eigene Ordnerstrukturen anlegen und Ihre häufigst benötigten Transformer so schnell im Zugriff haben. Diese Strukturen lassen sich abspeichern und anderen Anwendern zur Verfügung stellen
- Eine "Update Feature Types" Option lässt Sie Datenänderungen in einem Schritt quer durch ganze Workspaces durchführen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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- Wird ArcGIS 9.3 auf Windows XP oder auf Vista 64-bit Betriebssystemen laufen?
- ArcGIS Desktop unterstützt seit ArcGIS 9.2 Service Pack 3 die 64-bit Windows Varianten. ArcGIS ist weiterhin eine 32-bit Anwendung, wird aber unter 64-bit getestet und zertifiziert. Bisher gibt es keine konkreten Pläne einer nativen 64-bit Portierung - die Entwicklung und der Bedarf werden aber stets beobachtet.
Mit ArcGIS 9.2 wurden native 64-bit Versionen von ArcSDE für einige UNIX Plattformen angeboten. Mit einem nachfolgenden Service Pack von 9.3 sollen native 64 bit Versionen für die Datenhaltung mit ArcSDE Technologie unter Windows und Linux folgen.
- Wird ArcGIS 9.3 Unterstützung für Visual Studio 2008 und Visual Studio 6.0 beinhalten?
- ArcGIS 9.3 bietet Erweiterungen für Visual Studio 2008, um Entwicklung und Customizing von ArcGIS Desktop, ArcGIS Engine und ArcGIS Server zu unterstützen. Zusätzlich bleibt in ArcGIS 9.3 auch Visual Studio 2005 unterstützt. ArcGIS 9.3 enthält zudem letztmals das Visual Basic (VB) 6 Software Developer Kit (SDK) für ArcGIS Engine und ArcGIS Desktop.
ArcGIS Server 9.3 wird .NET 3.5 unterstützen.
- Wird ArcGIS 9.3 Visual C++ 6.0 unterstützen?
- ArcGIS 9.3 wird keine Unterstützung für Visual C++ 6.0 enthalten. Tatsächlich war bereits ArcGIS 9.1 das letzte Release welches VC++ 6.0 unterstützt hat. Allerdings können Sie mit ArcGIS 9.3 noch über die Unterstützung von Visual Studio 2005 COM Entwicklung mit VC++ betreiben. Dies gilt nicht für Visual Studio 6.
Weitere Informationen finden Sie bei den Systemvoraussetzungen.
- Ich habe Gerüchte gehört, wonach das VBA (Visual Basic for Applications) Interface in 9.3 nicht mehr verfügbar sein wird. Ist das wahr?
- Nein, das ist nicht richtig. VBA bleibt in 9.3 vollständig unterstützt und es gibt derzeit keine Pläne bei Esri an der VBA Unterstützung in absehbarer Zeit etwas zu ändern. Wir weisen aber eindringlich darauf hin, dass VBA nicht das Mittel der Wahl für umfangreiche Applikationsentwicklung oder Customizing ist. Hierfür sollte ArcObjects und Visual Studio benutzt werden.
- Für welche Betriebssysteme wird ArcGIS Server 9.3 verfügbar sein?
- ArcGIS Server 9.3 wird folgende Betriebssysteme unterstützen:
- Red Hat Enterprise Linux AS/ES 4.0 Update 2
- SUSE Linux Enterprise Server 10
- Sun Solaris 10 (SPARC)
- Sun Solaris 9 (SPARC)
- Windows 2000 SP4 Server, Advanced Server und Datacenter
- Windows 2003 SP2 Server Standard, Enterprise und Datacenter
- Windows 2003 SP2 (64-bit) Server Standard, Enterprise und Datacenter
- Windows Vista SP1 Ultimate, Enterprise und Business
- Windows XP SP2 Professional Edition
- In welchem Umfang wird KML unterstützt sein?
- Mit Version 9.3 wird die KML Unterstützung in ArcGIS Server erheblich ausgebaut. In ArcGIS 9.3 ist bei jeder Karte, die sie publizieren, die Option, diese auch via KML anzubieten, als Default gesetzt. In Version 9.2 war dies noch eine Option, die Sie selbst setzen mussten.
Weitere Verbesserungen im KML-Umfeld beinhalten
- Automatische Verfügbarkeit von KML via REST
- Verwendbarkeit von KML Regions bei der Anzeige von cached Map Services
- Nutzbarkeit von KML für Image Services
- Zugriff auf KML footprints mittels REST
- Selektion eines Labeling-Feldes
- Beschriftung ein/ausschaltbar
- Selektion von Linien/Polygonen
- Zugriff auf die Legende eines Services (Kommt von der ArcMap Page Layout Ansicht.)
Im ArcGIS Server Manager, bei den Applications, können Sie KML network links verwalten.
ArcGIS Server 9.3 Kartendienste können Ergebnisse von Geoverarbeitungs-, Geocodierungs- und Abfrageoperationen in Form von KML zurückgeben. Diese Dienste können in Applikationen eingebunden oder direkt via REST URL angesprochen werden. Letzteres ist ein möglicher und geeigneter Weg, um Anwendern den selektiven Zugriff auf Informationen in einer Geodatabase via KML zu gestatten.
Alle Karten- und Image-Dienste bieten eine Schnittstelle als KML network link via REST an. REST ist eine Möglichkeit Informationen über den Dienst via URL anzubieten. Mit ArcGIS 9.3 werden über den sogenannten Service Explorer die URLs der REST-Schnittstellen veröffentlichter Dienste übersichtlich bereitgestellt. Als Teilnehmer am Betaprogramm können Sie Beispiele bereits online sehen. Zusammengefasst ist jede dieser Servicebeschreibungen wie ein Metdatenreport mit zugehörigen Links an denen Sie ersehen können, wie sich Ihr Dienst in Anwendungen wie ArcGIS Explorer, Google Earth, Google Maps, Microsoft Bing Maps und natürlich ArcGIS Desktop verhalten wird. Dabei verweist die URL letztlich nur auf einen .kmz File den Sie Google Earth oder einem anderen Klienten der Network Links unterstützt zufügen können.
- Ist Crystal Reports weiterhin in ArcGIS Desktop 9.3 enthalten?
- Mit ArcGIS Desktop 9.3 erhalten Sie eine 30-Tage Testversion von Crystal Reports 2008 (entwickelt und vertrieben durch Business Objects). Eine Vollversion ist nicht enthalten. Die Basisfunktionalität für einfache Reports bleibt unverändert im Core-Produkt integriert.
- Kunden, die ArcGIS Desktop 9.1 oder 9.2 besitzen, können weiterhin die mit diesen Versionen ausgelieferte Vollversion von Crystal Reports XI nutzen, auch mit ArcGIS 9.3.
- Kunden, die Crystal Reports 2008 nutzen wollen, können dies im Business Objects eStore erwerben
- Unterstützt ArcGIS 9.3 die neuen "Geospatial" Funktionen von Adobe PDF?
- Ja. ArcGIS 9.3 bietet verbesserte wie neue Funktionen für den Export in Adobe PDF. Hierzu zählen Layer in den Dokumenten sowie Koordinaten und Raumbezugsinformationen für Nutzer von Adobe Acrobat 9 oder Reader 9. Diese erweiterten PDF Funktionen werden als kostenfreier Download für ArcGIS Desktop, ArcGIS Server und ArcGIS Engine verfügbar gemacht werden. Erfahren Sie mehr.
Haben Sie weitere Fragen zu Inhalten von ArcGIS 9.3? Schicken Sie uns bitte Ihre Frage.
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