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26.03.2010 Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien eröffnetGIS-Station bietet neue Möglichkeiten für einen modernen Unterricht Kindern und Jugendlichen sollen die digitalen Geomedien näher gebracht werden - das ist das Ziel der Klaus Tschira Stiftung, die an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eigens ein Kompetenzzentrum für digitale Geomedien ins Leben gerufen hat. In dieser "GIS-Station" erfahren Lehrer und Schüler, was Geomedien sind und wie sie sich im Unterricht praktisch anwenden lassen. Das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien wurde am 26. März offiziell eröffnet durch Dr. h. c. Klaus Tschira, Stifter und Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung, Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der GIS-Station. Die Angebote der GIS-Station richten sich vorwiegend an weiterführende Schulen und sind geeignet für den fächerübergreifenden Unterricht. In der Umweltdidaktik kommt digitalen Geomedien eine zentrale Funktion zu. Auch in den aktuellen Bildungsplänen und nationalen Bildungsstandards wird ihr Einsatz explizit gefordert. Durch die Verknüpfung digitaler Geomedien mit Exkursionen und eigenen Erkundungen im Gelände werden die reale und die digitale Welt miteinander verbunden. So messen Jugendliche in einem Projekt entlang einer Ausfallstraße von Heidelberg den Verkehrslärm und stellen ihre Daten als digitale "Lärmkarte" dar. Groß ist dabei das Erstaunen über die umfangreichen Flächen entlang der Straße, die durch den Lärm beeinträchtigt werden und als Erholungsgebiete nicht nutzbar sind. Das Projekt ist ein Beispiel für die vielfältige Anwendung digitaler Geomedien - als interdisziplinär einsatzbares Medium nicht nur in der Geographie sondern auch in Fächern wie Biologie, Physik und Chemie, aber beispielsweise auch Politik und Geschichte.
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